Ausbesserungswerk Stendal 21.09.2013

    Meine erste Tour mit den Freunden der Eisenbahn ging am 21. September 2013 mit den Freunden der Eisenbahn Hamburg nach Stendal. Wie auf diesen Reisen üblich trafen wir uns in Hamburg am Hauptbahnhof und in Lüneburg stiegen weitere Mitfahrer dazu. Außerdem ist es auf den Exkursionen des Reisedienstes des FdE üblich, dass mit Regionalbahnen gefahren wurde. Zum Glück klappte in Uelzen der Übergang zur Regionalbahn in Richtung Halle, die auch über Stendal fuhr.

     Dampflok 50-3708 der Traditionsgemeinschaft Halberstadt

    Dampflok 50-3708 der Traditionsgemeinschaft Halberstadt

    Vom Bahnhof Stendal ist es nur ein kurzer Fußmarsch durch die Stadt zum Ausbesserungswerk Stendal. Dieses Ausbesserungswerk war einst eines der größten und ersten für die Deutsche Reichsbahn. In der DDR wurde es ebenfalls als Ausbesserungswerk genutzt. Nach der Wende übernahm Alstom das Werk von der DB und spezialisierte übernahm damit auch die Spezialisierung auf die Baureihen V100 und V60. Zu den Maschinen aus ehemaligen DDR-Reichsbahn-Beständen gesellen sich heute aber auch die der ehemaligen Deutschen Bundesbahn. Vielerorts wurden die Maschienen von der DB ausgemustert. Von Alstom in Stendal werden sie aufgearbeitet, mit neuester Technik ausgerüstet und an private Bahnunternehmen weiterverkauft.

    Durch das Werk bekamen wir direkt zu Beginn eine Führung. Es gab Einblicke in die Aufarbeitung der Loks. Radsätze wurden nachgedreht, Motoren gewartet und neue elektrische Einrichtungen eingebaut, so dass die Lokomotiven danach nur noch äußerlich wie die alten wirkten.

    Auf dem Außengelände wurde dem Publikum viel geboten. Neben mehreren Maschienen die draußen auf Ihre Audarbeitung warteten, fanden sich auch eine BR232 und die 50-3708 zog einen ganzen Zug von Maschienen über das Gelände.

    Insgesamt war es ein erlebnisreicher und spannender Tag in Stendal.

     

     

    © 2021 Bernd Andreas Czarnitzki

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