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    Kohle gefällig? 20.05.2017

    Mit den Freunden der Eisenbahn Hamburg war ich am 20. Mai „unter Tage“. Wir machten unsere Exkursion zum Rabensteiner Stollen im Süd-Harz. Über Göttingen und Northeim ging es mit der DB nach Niedersachswerfen, wo wir in die Harzer Schmalspurbahn umstiegen. Zwei Stationen weiter war damit schon wieder Schluß, denn wir waren am Ziel angekommen.

    Triebwagen der Harz-Querbahn

    Triebwagen der Harz-Querbahn

    Der Rabensteiner Stollen wurde vor ca. 300 Jahren eröffnet, um dort Kohle abzubauen. Leider war die dort gefundene Kohle von so schlechter Qualität, dass sie nur für den sog. Hausbrand (Ofenfeuerung) benutzt werden konnte. Knapp 150 Jahre später stellte man den Abbau wieder ein, weil es sich nicht rentierte.

    Mit einer Grubenbahn auf 600mm-Gleisen fuhren wir sicher mit Bauhelmen versehen in den Berg ein. Ein fachkundiger Führer erklärte uns, wie vor 300 Jahren in dem Stollen Kohle abgebaut wurde. Auch der erneute Versuch in den 20er bis 50er des vorherigen Jahrhunderts wurde uns anschaulich gemacht.

    Zur Einfahrt in den Stollen bereitZur Einfahrt in den Stollen bereit  Im Stollen Im Stollen
       

    Die Rückfahrt gestaltete sich etwas umständlich, da unsere Busfahrt nach Bad Harzburg Bahnhof durch eine Baustelle unterbrochen wurde. In Bad Harzburg ergab sich die Gelegenheit, zum letzten Mal die Signalbrücke in der Bahnhofseinfahrt abzulichten. Sie wird in Kürze demontiert, da sie nicht mehr benötigt wird. Trotz der wiedrigen Umstände bekamen wir alle Anschlußzüge auch den Reginalzug nach Braunschweig.

    Signalbrücke Bad Harzburg

    Signalbrücke Bad Harzburg

    Um und durch den Harz ging unsere kleine Reise am späten Abend zuhause ihrem Ende entgegen. Alles in Allem hat es sich gelohnt. Danke an den Leiter der Gruppe FdE Reisedienst, der diese Reisen immer mit viel Mühe und Arbeit austüftelt.

    Wer auch mal Lust auf einen Ausflug mit der Bahn zu einer besonderen „Bahnstation“ hat, der wende sich an

    http://www.fde-hamburg.de

    © 2021 Bernd Andreas Czarnitzki

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