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    Am 6. November 2014 bot sich mir die Gelegenheit zu einem Besuch in einem besonderen Museum: Das Werksmuseum des Lokomotivherstellers Alstom ist für die Öffentlichkeit nur sehr schwer zugänglich. Öffnungszeiten, wie bei anderen Museen gibt es nicht. Für die Allgemeinheit ist das Museum nicht geöffnet. Ein findiger Mitarbeiter des Eisenbahn-Romantik-Clubs, in dem ich Mitglied bin, schaffte es, dass wir doch dem Museum einen Besuch abstatten durften – unter fachkundiger Führung versteht sich.

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    Auch der älteste deutsche Museumseisenbahnverein war eine Reise wert. Diese Reise unternahm ich noch mit dem Eisenbahn-Romantik-Club, der in Norddeutschland leider zu wenig Touren anbietet. Start war in Bremen am 2. August 2014, weshalb ich am Morgen mit dem Auto nach Bremen angereist war.

    Meine erste Tour mit den Freunden der Eisenbahn ging am 21. September 2013 mit den Freunden der Eisenbahn Hamburg nach Stendal. Wie auf diesen Reisen üblich trafen wir uns in Hamburg am Hauptbahnhof und in Lüneburg stiegen weitere Mitfahrer dazu. Außerdem ist es auf den Exkursionen des Reisedienstes des FdE üblich, dass mit Regionalbahnen gefahren wurde. Zum Glück klappte in Uelzen der Übergang zur Regionalbahn in Richtung Halle, die auch über Stendal fuhr.

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    Jedes Jahr finden im Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn die Dampftage statt. 2014 hatte ich die Gelegenheit die Dampftage zu besuchen. Neben den Museumseigenen Dampfloks der Baureihe 38 (P8) kamen auch Gastloks von anderen Museen bzw. Museumseisenbahnen.

    Am letzten Mai-Wochenende lud das Süddeutsche Eisenbahnmuseum in Heilbronn zu den Dampftagen ein. Eine Einladung, der ich nicht widerstehen konnte. Nach einer etwas holprigen Anreise, kam ich am Freitag spät abends in meiner Unterkunft in Heilbronn an. Am nächsten Morgen musste ich früh raus. Um 9:00 Uhr am Sonnabend war dann der große Moment: Öffnung des Eisenbahnmuseum für alle Fotografen. Das Süddeutsche Eisenbahnmuseum in Heilbronn ist im ehemaligen Bahnbetriebswerk Heilbronn-Böckingen untergebracht. Der Lokschuppen wurde vom Verein in mühseliger Arbeit restauriert und schließlich vom Land Baden-Württemberg unter Denkmalschutz gestellt. Es ist tatsächlich der letzte Rundschuppen aus Zeiten der königlich Württembergischen Staatseisenbahn.

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    Dieser Artikel erschein das erste Mal im Ahrensburger Dialog Heft 04/2013.

    Der Zug wartet Abfahrtbereit im Bahnhof Bederkesa

    Der Zug wartet Abfahrtbereit im Bahnhof Bederkesa

    Mit mittlerweile fast 52 Jahren komme auch ich so langsam in das Alter, wo man sich an frühere vermeintlich bessere Zeiten erinnert. Da eines meiner großen Hobbys die Eisenbahn ist, hege ich ein besonderes Interesse für Museumseisenbahnen und für die hier beschriebene im Besonderen. Schließlich liegt sie in einer Gegend, in der ich mehrere Jahre gewohnt und gearbeitet habe. Die Museumsbahn Bremerhaven-Bederkesa hat sich folgendes Motto gesetzt: „Eine Norddeutsche Nebenbahn am Ende der 50er Jahre“. Dieses Motto passt hervorragend zu den bereits vorhandenen Anlagen. Die Strecke war schon immer eine Nebenbahn, die in Bremerhaven-Speckenbüttel von der Hauptstrecke nach Cuxhaven abzweigt. Ihr Endpunkt ist seit Eröffnung der Strecke im Jahre 1896 der heutige Luftkurort Bad Bederkesa.
    Die Strecke hat somit eine Länge von insgesamt knapp 18 Kilometern. Nahezu 100 Jahre wurde die Strecke von einer Deutschen Bahn bedient, bis 1968 der Personen- und
    schließlich 1993 der Güterverkehr eingestellt wurden.

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    © 2021 Bernd Andreas Czarnitzki

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